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Auf Elchsafari in SüdnorwegenEs knackt im Gehölz. Wildaufseher Lars gibt durch Zeichensprache zu verstehen: Jetzt ist es soweit! Im Halbdunkel des Laubwaldes ist nicht viel zu sehen, doch plötzlich bricht ein grauer Schatten durch das Dickicht. Mächtig und schwerfällig steht er da, ein Bulle! Groß wie ein Pferd, mit weit ausladenden Schaufeln auf dem schmalen Kopf. Die flache Nase wittert unruhig in Richtung Mensch, doch Lars hat den Standort gut gewählt. Das Tier kommt schnell zur Ruhe, und nur wenige Meter entfernt von der Gruppe frisst der König der Wälder genüsslich junge Blätter von einer Birke. In der Sommersaison geht der Wildaufseher Lars täglich mit Besuchern aus aller Welt auf Fotosafari. Mitten in Kristiansand, einer der schönsten Küstenstädte Südnorwegens, holt er die Teilnehmer ab. Nach einer halbstündigen Busfahrt ins Landesinnere ist man schon mitten im Reich der Elche. Die etwa 250 Kilometer lange Küstenregion "Sørlandet" hat den dichtesten Elchbestand der Welt. Tausende der fast altertümlich anmutenden Tiere leben hier in den Wäldern. "Zehn Elche pro Tour sind mein schlechtestes Ergebnis, meistens sind es zwischen 20 und 30", erzählt Lars. Und sein persönlicher Rekord? "Ich habe bei 60 Tieren aufgehört zu zählen", grinst er. Jägerlatein oder Wahrheit? Wenn Lars und seine Gäste nach der Safari am Lagerfeuer sitzen, den Blick auf den stillen Waldsee gerichtet, mit würzigem Elchfleisch auf dem Teller, dann kann es schon einmal passieren, dass die Wahrheitsliebe nicht mehr ganz so groß ist ... Elchsafaris werden fast überall in Südnorwegen angeboten. Nähere Informationen in den regionalen und lokalen Fremdenverkehrsämtern der Region oder bei: Destinasjon Sørlandet, Tel. 0047 - 38 12 13 14 Weitere Informationen über Südnorwegen: Norwegisches Fremdenverkehrsamt, Postfach 113317, D-20433 Hamburg, Tel. 0180 - 500 15 48, Fax 040 - 22 71 08 15 |
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