Karpathos und Kastellorizo 
Von Franka Janßen
Karpathos
Karpathos, zweitgrößte Insel der Dodekanes, gehört noch zu den relativ „touristenarmen“ Inseln und konnte sich dadurch ihre Eigentümlichkeit bewahren. Die Insel ist sehr bergig und nur die südliche Region ist relativ flach – ein Grund dafür, dass in dieser Gegend die meisten Dörfer liegen.
Im Süden befindet sich auch die Hauptstadt Karparthos (auch Pigadia), die neben dem Badeort Amoupi und den Städten Finiki und Arkassa der Touristen-Treffpunkt überhaupt ist. Typische Inseldörfer sind außerdem noch Piles, das Bergdorf Othos und Messohori. Olimbos ist ebenfalls einen Ausflug wert: Das Dorf ist im 15. Jahrhundert als befestigte Siedlung angelegt worden und dass die Bewohner noch immer an ihren alten Sitten und Bräuchen festhalten, ist an der Bauweise, der Innenausstattung der Häuser und dem Dialekt zu bemerken.
Karpathos ist mit dem Flugzeug ab Athen oder mit der Fähre ab Piräus zu erreichen.
Kastellorizo
Das Besondere an der östlichsten der ägäischen Insel ist die Tatsache, dass es auf ihr nur eine einzige Siedlung gibt. Kastellorizo liegt im Nordosten in einer Bucht und wird von einer Burg überragt. Sie wurde von den Johannitern errichtet und gab der Insel auch ihren Namen (Castelloriss).
Bei einem Inselbesuch sollte man sich die wunderschöne Parasta-Seegrotte und das „Ro“ (hier zog die „Frau von Ro“ über Jahrzehnte hinweg jeden Morgen die griechische Fahne auf) nicht entgehen lassen.
Die Insel hat kaum Straßen, das einzige Verkehrsmittel ist der Flughafen-Shuttle-Bus, und es gibt nur knapp 200 Einwohner – die Insel ist für alle Urlauber ideal, die eine sehr ruhige und ungestörte Zeit genießen möchten.
Kastellorizo ist mit der Fähre ab Piräus zu erreichen, mit dem Schiff gibt es die Möglichkeit außerdem nach Kos oder Rhodos überzusetzen.
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