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Georgia: Alligatoren im Land der zitternden Erde


Die Okefenokee Sümpfe im Süden des U.S. Bundesstaates Georgia lassen buchstäblich den Boden erzittern. Okefenokee ist aus der Creek-Indianersprache überliefert und bedeutet „Land der zitternden Erde".


Tief im amerikanischen Süden an der Grenze zu Florida liegt Georgia's 2000 Quadratkilometer großes Sumpfgebiet. Bis vor 8.000 Jahren war diese Senke noch Meeresboden, in dem sich nach und nach das Wasser staute. Es bildete sich ein riesiges Moor mit saurem, schwarzem Wasser. Der weiche Boden an den Ufern gibt bei Druck nach. So entsteht der Eindruck der zitternden Erde.

Besonders empfehlenswert ist ein Bootsausflug, wahlweise per Motorboot oder Kanu. Das Wasser ist nur selten tiefer als einen Meter. Dennoch ist es ein Abenteuer über das spiegelglatte Wasser durch das Labyrinth fast zugewachsener Wasserwege zu gleiten. Während der geführten Touren ist es nahezu unmöglich die Alligatoren zu übersehen. Insgesamt über 15.000 Exemplare haben sich an das gute Leben in den Okefenokee-Sümpfengewöhnt. „Oscar" wird der größte von ihnen liebevoll genannt.

Neben den Alligatoren sind es 200 Vogelarten, 40 Arten von Säugetieren, 50 verschiedenen Reptilien-, 60 Amphibien-, und 34 Fischarten, die die Sümpfe zum beliebten Reiseziel für Naturfreunde machen.

Beste Reisezeit für Kanutouren sind die Monate Februar bis Mai, da der Wasserstand in dieser Zeit hoch ist, viele Tiere zu sehen sind und die Temperaturen noch erträglich sind. Unterkünfte in der Region gibt es zugünstigen Konditionen.

Weitere Infos und Bilder vieler Tiere unter www.okeswamp.com






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