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Seattle: Sehenswertes und GeschichteSehenswertes Space Needle: Das Wahrzeichen von Seattle ist die 185 Meter hohe Space Needle. Sie steht auf dem Gelände der 1962 durchgeführten Weltausstellung im Seattle Center. Von der Aussichtsplattform der Space Needle hat man eine atemberaubende Sicht über die Stadt. In der Space Needle befindet sich ein Restaurant, das sich um 360 Grad pro Stunde dreht. Museum of Flight: Das Museum of Flight ist einen Besuch allemal wert. Es zeigt die Geschichte der Luftfahrt. Über 20 Flugzeuge gibt es hier zu besichtigen: Historische Maschinen aus den Weltkriegen und die „Red Barn“, wo die Boeing Company gegründet wurde, sind hier das Glanzlicht. Experience Music Project: Dieses muschelförmige Gebäude beinhaltet interaktive Ausstellungsstücke, einzigartige Artifakte und genügend Raum für außergewöhnliche Live-Konzerte. Mit phantastischen visuellen und akustischen Effekten wird die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft unterschiedlicher Musikstile gefeiert. Capitol Hill: Capitol Hill ist eines der vielseitigsten Viertel der Stadt und liegt östlich von Downtown. Der Broadway ist ideal zum Einkaufen und Treff aller Nachtschwärmer. Lake Washington: Um den Lake Washington liegen die schönsten Wohnviertel und Parkanlagen der Stadt. Bill Gates, Microsoft-Chef, hat sich am Lake Washington für 100 Millionen Dollar ein Haus gebaut. Pike Place Market: Der älteste Bauern– und Fischmarkt in den USA existiert seit 1970. Hier hat man eine große Auswahl von Fisch, Obst und Gemüse, Backwaren, Blumen und Kunstgewerbe. Wer nicht ins Marktgetümmel geraten möchte, der sollte vor 9 Uhr den Markt besuchen. Später verwandelt sich der Markt eher in einen orientalischen Basar. Im Umkreis des Pike Place Market liegen zahlreiche Restaurants, Cafes und Geschäfte. Der interessanteste Laden ist hier mit Sicherheit der Ye Olde Curiosity Shop, der halb Souvenirladen und halb Museum ist. Dort kann man Kuriositäten wie Mumien und alte Musikinstrumente bestaunen. Seattle Art Museum: Das Seattle Art Museum ist wegen seiner Sammlungen an impressionistischen Gemälden, sowie wegen seiner Sammlungen afrikanischer und indianischer Kunst berühmt. Und im Seattle Asian Art Museum findet man eine Ausstellung asiatischer Kunst und kann dabei im Kado Tea Garden eine Tasse Tee trinken. Seattle Aquarium: Seattle bietet seinen Besuchern viele Museen und Ausstellungen. Eines der interessantesten ist das Seattle Aquarium, das anschaulich die Unterwasserwelt des amerikanischen Nordwestens präsentiert. Einen Blick in diese, den meisten Menschen verschlossene, Erdregion gewährt der Unterwasserdom. Seattles Geschichte Auf dem Gebiet des heutigen Seattles lebten vor zirka 150 Jahren Indianerstämme. 1792 betrat Kapitän George Vancouver als erster Europäer das Gebiet. Siedler und Städtebauer begannen daraufhin, die heutige Pazifik-Metropole zu erschließen. Im Jahre 1854 verkauften die Indianer das Land an die amerikanische Regierung. Erst 1869 erhielt Seattle die Stadtrechte. Es wurde nach dem Indianerhäuptling Seattle vom Stamm der Suquamish benannt. Von 1880 bis 1890 stieg die Bevölkerung von 11.000 auf 50.000. 1889 wurde das Geschäftsviertel von Seattle, das auf Sumpfland gebaut worden war, durch einen Großbrand zerstört. Seattle wurde neu aufgebaut. Allerdings wurde die Infrastruktur geändert. Man baute nun mit Ziegeln statt mit Holz. Nach 1890 erfuhr Seattle eine Flaute. Trotzdem entwickelte sich Seattle zum Zentrum des Nordwestens. Dies wurde durch den Bau von neuen Eisenbahnlinien unterstützt. Während des 1. Weltkrieges wurden in Seattle Marine-Schiffe gebaut. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Wirtschaft auch von der Luft– und Raumfahrtindustrie bestimmt. In den 50-er Jahren richtete sich der Schwerpunkt auf den Bau von Flugzeugen. 1960 lebten schon eine Million Menschen in Seattle. 1962 fand in Seattle die Weltausstellung statt. Nach 1980 siedelte sich die High-Tech-Industrie an. Heute ist Seattle eine sympathische Stadt. Die Wolkenkratzer zeugen von der dynamischen Entwicklung Seattles zur wichtigsten Metropole des Nordwestens. Zu verdanken hat die Stadt dies der Computer– und Hightechindustrie. |
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